Guatemala – Eine Fußball-Akademie für alle!

https://www.youtube.com/watch?v=NhpAO_iyokc

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen,

nach einem Fußballwochenende mit einem unglaublichen Derby in Dortmund und dem ersten verlorenen Spiel der Bayern unter Heynckes, mal ein Fußball-Inklusionsbeispiel aus Guatemala. Richtig, diesem zentralamerikanischen Land unter Mexiko (:-). Hier ist vor einiger Zeit DAR geboren. DAR steht für Down, Autismus und Regulär und bei DAR können Kinder mit Down-Syndrom und Autismus das Fußballspielen erlernen. Das fördert nebenbei natürlich auch den Gemeinschaftssinn und das Selbstvertrauen. Das erklärte Ziel von Walter Molina, dem Ideengeber und Trainer an der Akademie, ist „dass alle Menschen gemeinsam leben, Sport machen, Kompromisse schließen, gesellig sein können und empathisch sind gegenüber anderen und ihren Lebensbedingungen“. Die Anzahl der Menschen mit Down-Syndrom beträgt in Guatemala ca. 200.000 und es gibt etwa 150.000 bis 325.000 Menschen mit der Diagnose Autismus. Das DAR ist eine Fußball-Akademie im Sinne der Inklusion, die sich auf Menschen mit Behinderungen spezialisiert hat. „Während meines Studiums zum professionellen Trainer bin ich auf einen Fußballkurs gestoßen, der an geistig Behinderte gerichtet ist. Ich entschied mich dazu, einen Raum für sie zu schaffen. Das ist eine gemeinnützige Akademie. Das ist mein Beitrag. Ich betrachte es als meine soziale Verantwortung. Ich denke, dass jeder Bürger sie tragen sollte, egal, wo er sich befindet“, sagt Molina zu seiner Idee. Es gibt zwei Trainings pro Woche mit zwei Trainern und drei Mentoren, die, so wie Molina, die gleiche Überzeugung teilen. „Nach einem Jahr verzeichneten wir großartige Resultate. Vor allem bei den Autisten, deren Körperhaltung sich verbessert hatte und eine rundum zufriedenere Spieler-Schar. Am Ende des Trainings lächeln die Kinder und sind stolz auf sich selbst, Fußball gespielt zu haben, in der Gemeinschaft.“

„Wir geben ihnen die Möglichkeit, ihr Selbstwertgefühl zu steigern und bieten ein Zugehörigkeitsgefühl, denn ich finde, sie haben ein Recht auf Bildung, ein Recht darauf, Sport auszuüben, sich selbst zu entwickeln und individuell zu wachsen.“

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©Goldi

P.S.: Vielen, lieben Dank an ZOOMin TV