Liebe Inklusoren und Inklusorinnen,
Ja, sagt Lucy Wilke. Dass sie auf einem Münchner Wohnwagenplatz aufgewachsen ist, zwischen Flamenco- und Rumba-Klängen und Leuten aus vielen Kulturen habe sie und ihr „Nicht-Normativ-Sein“ enorm geprägt. „Natürlich war nicht alles nur idyllisch“, gibt sie zu. Aber Probleme habe ja jeder. Mit Schwächen und negativen Vibes hält sich die 41-jährige Sängerin, Performerin und Regisseurin nicht lange auf. Und wenn sie schon auf den Tisch müssen, dann gleich. So wie in der Band, die sie seit 2013 mit ihrer Mutter Gika bildet. blind & lame nennen sich die beiden nach einem Witz von Lucy – und weil es praktisch ist: Denn sind die Dinge erst mal ausgesprochen, kann man sich Wichtigerem zuwenden. Und so ist es nun mal: Gika ist blind, Lucy wurde 1984 mit spinaler Muskelatrophie geboren. „Meine Behinderung“, sagt sie entspannt, „gehört zum Gesamtpaket, das ich bin, macht mich aber nicht aus.“ Und das Gesamtpaket Lucy Wilke heißt mittlerweile: Regisseurin, Performerin, Sängerin und auch z.B. Workshopleiterin für experimentelle Sexualität, indem „Behinderung als erotische Chance begriffen werden soll“. Aber seht selbst, im Film stellen wir Lucy kurz vor. Inspirierend oder?
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©Goldi
P.S.: Vielen, lieben Dank auch an https://www.youtube.com/@LVRMedien für das Video.
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