Unfall und was dann? Was machen als Sehbehinderter nach einem Crash!

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen,

diese Woche, genauer gesagt, am 15. Oktober fand der Internationale Tag des weißen Stockes als Aktionstag der sehbehinderten und blinden Menschen statt. Deshalb heute von uns ein Film über „Sehbehinderte im Straßenverkehr, hier sogar hinterm Steuer“, denn auch das war Thema bei der diesjährigen Woche des Sehens und dem Tag des weißen Stockes. Das Sehbehinderte Autofahren klingt erst einmal kurios, soll aber beiden Seiten, also Sehenden und Sehbehinderten, verdeutlichen was „Auto- oder LKW-Fahren“ bedeutet. Welche Kräfte sind z.B. im Spiel? Wie schnell kann man reagieren? Auf welche Sachen muss man alles achten? Und wie gut sehen einen Andere? Was sollte man nach einem Unfall beachten?

Gerade die Frage, was macht man als Sehbehinderter nach einem Unfall stand dieses Jahr im Vordergrund. Denn elektrische Tretroller gehören in vielen Städten mittlerweile zum Alltag – Unfälle inklusive. Dabei muss es nicht immer gleich ein direkter Aufprallunfall sein. Auch ein nicht ordnungsgemäß abgestellter Roller kann zur Stolperfalle werden und einen gefährlichen Sturz nach sich ziehen. Blinde und sehbehinderte Menschen sind hier besonders gefährdet. Die Frage der Haftung ist in diesen Fällen meist hochproblematisch. Das erklärt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gemeinsam mit anderen Selbsthilfeorganisationen in einer Pressemitteilung. Bei Verletzungen oder Sachschäden sollte deshalb unbedingt die Polizei solche Unfälle aufnehmen. Bevor die eintrifft, könnten Passanten den blinden und sehbehinderten Opfern zudem neben Erster Hilfe auch andere Unterstützung anbieten, so ein DBSV-Sprecher. Etwa, indem sie per Handy aussagekräftige Fotos von der Unfallstelle und vom Versicherungskennzeichen des Rollers machen. Die Namen und Kontaktdaten möglicher Zeugen sollten ebenfalls gesichert werden. Aber auch Menschen ohne Seheinschränkung kann man Unterstützung in solchen Fällen anbieten. Nicht jeder hat vielleicht gerade ein Handy für Aufnahmen parat oder denkt in der Aufregung daran, Fotos zu machen. Von der Polizei sollten sich Betroffene dann auf jeden Fall das Aktenzeichen, die Tagebuch-Nummer und den Namen des aufnehmenden Beamten geben lassen. Körper- und Sachschäden können im Anschluss durch Atteste oder Gutachten dokumentiert werden. Sachschäden lassen sich durch Reparatur- oder Kaufrechnungen belegen. Weitere Infos gibt eine gemeinschaftliche Aktionsseite des DBSV, des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) und der Pro Retina Deutschland.

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©Goldi

P.S.: Für mehr Informationen: https://www.woche-des-sehens.de/e-roller und https://www.dbsv.org/aktuell/e-roller-und-kein-ende-in-sicht.html

Freak City!

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen, aus aktuellem Anlass heute ein Kino-/ DVD- oder VOD-Tipp. Mit dem Diversity und Coming-of-Age-Film „Freak City“ schicken Produzentin Birgit Stauber und Regisseur Andreas Kannengießer Zuschauer*innen auf eine berührende Reise in die Welt eines hörenden Jungen und eines tauben Mädchens, um zu erfahren, wie Gehörlose leben und kommunizieren. Der Film vermittelt ein […]

Ohne Strategie bei inklusiver Arbeit – aber warum?

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen, Initiativen zu „Diversity & Inclusion” gibt es in vielen Unternehmen, eine klare Diversitätsstrategie verfolgt aber nur eine Minderheit – und noch weniger Unternehmen messen, was ihre Maßnahmen bewirken. Das zeigt eine neue Studie von Workday. Dabei fallen auch markante Unterschiede in den europäischen Ländern auf. Im Film deshalb der Inklusions-Aktivist Raúl […]

Wie barrierefrei sind unsere Wahl-Lokale?

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen, aus aktuellem Anlass heute einmal die Frage an euch: Wie barrierefrei sind unsere Wahl-Lokale. Im Filmbeispiel erzählt Alinda Heinrichs aus Köln-Riehl von Ihren Erfahrungen. Wie ist oder war das bei Euch? Und wie immer: Wenn euch der eine oder andere Film/Blog gefällt, besucht doch meine Blog-Seite www.inklusions-tv.de, abonniert meinen https://www.youtube.com/channel/UCVapH5loz324wNM2PAjLJ4g oder […]

Inklusives Bauen – was ist das?

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen, was ist inklusives Bauen? Wir haben einmal beim VdK nachgeschaut und erst einmal eine kurze Antwort gefunden. Inklusives Bauen schließt, im Gegensatz zu barrierefreiem Bauen, alle Menschen ein. Beim inklusiven Bauen geht es darum, nicht nur Rollstuhlfahrern oder Gehbehinderten den Zugang zu Gebäuden zu ermöglichen, sondern auch Blinden, Alten, Kindern und […]

Das war die Gesamtbilanz der Paralympics in Tokio!

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen, die „Paralympischen Spiele“ in Tokio sind seit letzter Woche offiziell zu Ende. Ebenso wie die Wettkämpfe fand die Abschluss-Zeremonie pandemiebedingt ohne Zuschauerinnen und Zuschauer statt. Im Medaillenspiegel belegte Deutschland nach zwölf Wettkampftagen mit 13-mal Gold und insgesamt 43 Medaillen Rang zwölf. Fantastisch. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung. Zeigt uns doch […]

ALLES nur leere Versprechen im Bundestagswahljahr? – Wie sieht inklusive Politik in Zukunft aus?

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen, dieses Jahr ist, wie Ihr alle wisst, Bundestagswahl (26.09.2021 – Nicht verpassen). Wir haben uns gefragt, wie inklusiv ist die zukünftige Politik der Parteien und uns auf einem Markt in Köln mit Rouwen Dalmer getroffen (Rouwen hat OI, also Osteogenesis Imperfecta, umgangssprachlich auch als Glasknochen-Krankheit bekannt). Rouwen lebt mittlerweile seit rund […]

Für Menschenrechte – Viele. Gemeinsam. Stark. – CSD Köln 2021

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen, die CSD-Parade als der Höhepunkt des Cologne Pride fand letztes Wochenende in Köln statt. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender demonstrierten unter dem Motto „Für Menschenrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“ für Rechte und Forderungen der gesamten LGBTIQ-Community. Der CSD erinnert an die „Stonewall“-Proteste 1969 in New York: Dort wehrten sich Homosexuelle gegen […]

RoboLAB Festival 21!

Liebe Inklusoren*innen, heute einmal aus aktuellen Gründen ein Festival-Tipp, der noch bis nächsten Dienstag Gültigkeit hat (der kurze Festival-Trailer ist allerdings vom letzten Jahr, aber reicht ja für einen ersten Eindruck). Wir verweisen auf das RoboLAB Festival 21 im Odonien in Köln (https://www.odonien.de/veranstaltungen/event/calendar/08/19/event/tx_cal_phpicalendar/robolab_festival_21/). Das Besondere: Ein Festival mit Performances, Film, Musik, Literatur und Bildender Kunst, […]

Zu schlau für Inklusion?

Liebe Inklusoren*innen, „Immer wieder leiden Hochbegabte unter Schulangst“, sagt der wissenschaftliche Leiter und Geschäftsführer beim Deutschen Zentrum für Begabungsforschung in Minden, Dr. phil. Sebastian Renger, z.B. zum Thema „hochbegabte Kinder wahrnehmen und fördern“. Herausragend kluge Kinder kommen nicht automatisch gut durch die Schulzeit. Woran liegt das? Und was sollten Lehrerinnen und Lehrer tun? Deswegen stellt […]