Antisemitismus an Schulen – haben wir etwas versäumt?

Liebe Inklusoren*Innen,
keine besonderen Vorkommnisse: Das antworten die meisten Bildungsministerien auf die Frage, ob es wegen der Eskalation des Nahostkonflikts vermehrt Probleme an den Schulen gibt. Das hat mich zunächst überrascht, aber entspricht doch der Logik von Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen. Das meiste regeln die Schulen unter sich, statt zum Ministerium zu laufen. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert allerdings seit Jahren eine bundesweite Meldepflicht für antisemitische Vorfälle an Schulen, wie es sie etwa in Berlin, Baden-Württemberg und Hessen gibt.
Thema ist der Nahostkonflikt an Schulen natürlich trotzdem. Die Ministerien wissen, dass das eine Herausforderung ist, unterstützen die Lehrkräfte mit Materialsammlungen, didaktischen Hinweisen, Links zu Fachstellen und Schulpsychologen, bieten kurzfristig Seminare und Onlineberatungen – und fordern, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. Doch viele Jüdinnen und Juden im Land der Täterinnen und Täter von einst leben wieder in Furcht. Also was haben Schulen bei der Bekämpfung des Antisemitismus eventuell doch versäumt? Eine Gedenkstättenleiterin sieht z.B. das Problem bei den Lehrkräften – und fordert genau wie Verbände mehr Fortbildungen.

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©Goldi
 
P.S.: Vielen, lieben Dank auch an https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/muensterland/lokalzeit-muensterland-clip-lokalzeit-muensterland–25-10-2023-100.html für das Video.