Was können wir aus dem Fall ‚Jason Arday‘ lernen?

Liebe Inklusoren und Inklusorinnen,

Jason Arday, der jüngste schwarze Professor in der Geschichte von Cambridge und Aushängeschild der Diversitätsforschung, ist tot. Nur wenige Tage nach seinem Rücktritt wegen massiver Plagiatsvorwürfe und gefälschter Angaben in seinem Lebenslauf. Er wurde gefeiert als lebender Beweis für die neue progressive Elite. Bis die Beweise für abgeschriebenen Text und erfundene Biografie-Details nicht mehr wegzudiskutieren waren. Cambridge verteidigte ihn zuerst als Opfer einer Hetzkampagne. Dann eröffnete die Uni selbst eine Untersuchung. Jetzt ist der Soziologie-Professor tot. Die Familie spricht von einer Desinformationskampagne, die ihn überfordert habe. Die unbequeme Wahrheit: In dieser Blase kann man nie woke genug sein. Wer durch Identität statt Leistung nach oben gespült wird, wird genauso gnadenlos fallengelassen, sobald der Mythos bröckelt. Seine Geschichte wühlt dabei gerade ganz Großbritannien auf: Jason Arday galt vor wenigen Jahren als Wunderkind in der Akademikerwelt. Aus einfachen Verhältnissen schaffte er es bis zum Professor an der Elite-Uni Cambridge, als jüngster Schwarzer. Seine Berufung galt als Meilenstein. Doch wie viel davon hat in der Uni-Blase nur stattgefunden, weil Cambridge mehr Inklusion repräsentieren wollte?

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©Goldi

P.S.: Vielen, lieben Dank auch an https://www.youtube.com/@Vox für das Video.

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