Liebe Inklusoren*Innen,
was für eine Meldung diese Woche. Apple will an seinen Programmen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion festhalten – damit stellt sich der Konzern von CEO Tim Cook, als einer der wenigen GROßEN, gegen Aktionäre, die die Abschaffung dieser Initiativen fordern. Ähnliche Debatten gibt es zurzeit in vielen US-Unternehmen. Die DEI-Initiativen (D= Diversity, E=Equity und I=Inclusion) stehen schon seit Jahren unter heftiger Kritik aus der Republikanischen Partei des künftigen Präsidenten Donald Trump (78). Ein ausgesprochener Gegner davon ist auch der Tech-Milliardär und aktuelle Trump-Vertraute Elon Musk (53). Erst am Freitag wurde bekannt, dass der Facebook-Konzern Meta seine Diversitätsprogramme kappt.
Apple stellt sich aber eben gegen eine Aktionärsforderung, seine Diversitätsprogramme aufzugeben. Der iPhone-Konzern rief die Anteilseigner auf, bei der Ende Februar anstehenden Hauptversammlung gegen den entsprechenden Antrag zu stimmen. Die Aktionäre begründeten ihren Antrag damit, dass die Diversitätsvorgaben zur Diskriminierung von Beschäftigten und Klagen führen können. Sie verwiesen dabei auf zwei Urteile des Obersten Gerichts der USA. Apple konterte, der Vorschlag sei ein unzulässiger Eingriff ins Tagesgeschäft des Unternehmens. Was die rechtlichen Risiken angehe, habe der Konzern eingespielte Verfahren, um diese zu minimieren. BRAVO Apple, endlich mal jemand mit MUT und COURAGE. Oder nicht?
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©Goldi
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